Einleitung
Die Instandhaltung war über Jahrzehnte Stiefkind der deutschen Wirtschaft. Dieses ist allein von Art und Umfang der hierunter fallenden Leistungen sowie dem Kostenvolumen her nicht verständlich. Die Jahrbücher des Statistischen Bundesamtes weisen aus, daß die Kumulierung aller in der Bundesrepublik verwendeten Güter ein Brutto-Sachanlagevermögen von mehreren Billionen Deutsche Mark (1986 = rd. 8,45 Billionen DM) bildet. Hiervon entfallen etwa 30 % auf industrielle Anlagen. Die Tatsache, daß sich alle Erzeugnisse abnutzen und dementsprechend wieder instandgesetzt oder durch andere Erzeugnisse ersetzt werden müssen, ist zwar hinreichend bekannt, wird aber als eine Angelegenheit betrachtet, die ausschließlich in der Interessenssphäre des Anwenders liegt. Entsprechend wird die Instandhaltung zunächst als individuelles Problem des Benutzers angesehen, also des einzelnen Haushaltes, Werkes, Großunternehmers usw.
Seiten: 9-13
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