Finanzmarktkrise – Risikoblindheit und Methodikschwächen

Eine wesentliche Lehre der jüngsten Finanzmarktkrise ist, dass Modelle immer nur ein Teil des gesamten Risikomanagements darstellen und stets mit gesundem Menschenverstand hinterfragt werden müssen. Risikomanagement erfordert in diesem Kontext eine adäquate Repräsentation des Wissens über das vorhandene Wissen – und komplementär über das Nichtwissen oder die Wissensgrenzen – zu finden. Zimmermann weist auf die Bedeutung der Wissensprobleme „zweiter Ordnung“ hin, da in der Folge des begrenzten Wissens über die verwendeten Risikomanagement-Modelle Zirkularitäten im Finanzsystem ausgelöst werden.

Seiten: 23-36

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Finanzmarktkrise – Risikoblindheit und Methodikschwächen

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