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Affective Computing
Ethische, datenschutzrechtliche und datenwirtschaftsrechtliche Herausforderungen am Beispiel eines SB-Marktes

In vielfältige kommerzielle Kontexte dringen durch digitale Technologie unterstützte Systeme zur Emotionserkennung („Affective Computing“) ein. Kommerzielle Anwendungen von Affective Computing haben das Potential, Dienstleistungen und Produkte so zu ergänzen, dass dies den Produktnutzen erheblich erhöhen kann, etwa durch bedarfsgerechtere Werbung. Ebenfalls kann Affective Computing erhebliche Gefährdungslagen für das Individuum und die Gemeinschaft, in der es sich verwirklicht, erzeugen. Dieser Beitrag verortet Affective Computing zunächst im Kontext philosophischer und digitalethischer Grundfragen. Auf dieser Grundlage diskutiert der Beitrag datenschutz-, datenwirtschaftsrechtliche und kollisionsrechtliche Herausforderungen gemäß DSGVO, KI-VO, DA und DGA. Er greift dabei auf das Beispiel eines Affective Computing nutzenden Selbstbedienungsmarktes zurück.

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2196-9817.2025.01.10
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2196-9817
Ausgabe / Jahr: 1 / 2025
Veröffentlicht: 2025-01-03