Wie kaum ein anderes Element der deutschen Corporate Governance wird die Mitbestimmung im Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft nicht nur äußerst kontrovers sondern vor allem hoch emotionalisiert geführt. Obwohl seit den 1960er Jahren eine Vielzahl ökonomischer und rechtswissenschaftlicher Studien durchgeführt wurde, um die Effizienz des deutschen Mitbestimmungsweges zu messen, war der wissenschaftliche Diskurs nicht selten durch ideologische Grabenkämpfe anstelle empirisch fundierter Fakten geprägt.
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