Die Umsetzung der Anforderungen aus dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) setzt die Einrichtung eines angemessenen und wirksamen Lieferketten-Compliance-Managementsystems voraus. Der vorliegende Beitrag untersucht, inwieweit die Verknüpfung von Lieferketten-Compliance mit der variablen Managementvergütung geeignet ist, bestehende Agency-Probleme zu reduzieren und die Umsetzung menschenrechts- und umweltbezogener Sorgfaltspflichten zu fördern. Dabei werden die Anforderungen an ein Lieferketten-Compliance-Managementsystem, die damit verbundenen Governance-Herausforderungen und die Rolle des Aufsichtsrats bei der Ausgestaltung entsprechender Vergütungsanreize analysiert.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7792.2026.05.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7792 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-09-30 |
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