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Kompendium der Internen Revision

Internal Auditing in Wissenschaft und Praxis. Prof. Dr. Carl-Christian Freidank und Prof. Dr. Volker H. Peemöller (Hrsg.). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2011, XL, 823 Seiten, 15,8 x 23,5 cm, fester Einband, ISBN 978-3-503-13076-4, Euro 69,95.

Dieses 823 Seiten umfassende Buch wird als Grundlagenwerk für den Berufsstand der Internen Revision bezeichnet. Ziel des Kompendiums soll es sein, komplexe Fragestellungen der Internen Revision entsprechend dem aktuellen beruflichen Standard darzustellen. Die Autoren sind in der Internen Revision bewanderte Fachleute, denen es durch die methodisch strukturierte Aufbereitung der Themenfelder gelungen ist, eine Verbindung zwischen wissenschaftstheoretischen Erkenntnissen zu praxisorientierten Fragestellungen herzustellen.

Das Buch mit seinen vier grob strukturierten Teilen (Grundlagen, Ablauforganisation, Beziehungs-Segmente sowie Praxisbezüge der Internen Revision) mit insgesamt 30 Fachbeiträgen ist in Folge der Verständlichkeit übersichtlich und einfach zu lesen. In allen vier Teilen ist deutlich zu erkennen, dass eine Prozessorientierung heute notwendiger denn je ist, will man einer risikoorientierten Prüfungsplanung als auch einer präventiven Unternehmensentwicklung Rechnung tragen. Erfreulich ist die Auseinandersetzung mit den im Prüfungsbereich mittlerweile ausgefeilten beruflichen Prüfungs- Standards, wobei die internationale Ebene ebenso nicht ausgeblendet wird, wie Standards die dem Grunde anderen Professionen (z. B. Wirtschaftsprüfern) zuzurechnen sind. Letzteres zieht sich wie ein roter Faden durch das Kompendium. Konkret aufgezeigt wird der Wandel der Aufgaben einer Internen Revision im Vergleich zu anderen Professionen. Prof. Dr. Egner zeigt in seinem Beitrag auf, dass die Interne Revision neben den traditionellen prozessunabhängigen Prüfungsaufgaben mittlerweile Beratungsdienstleistungen erbringt und letztere als Kernbereich in die Standards (IIA als auch DIIR) eingeflossen sind. Positiv fällt auf, dass in seinem Beitrag sehr konkret darauf verwiesen wird, inwiefern zwischen Prüfungs- und Kontrollhandlungen deutliche Unterschiede bestehen. Erfreulich deshalb, da zum Teil selbst unter Fachleuten die Tätigkeit der Revision als Unternehmenskontrolle betrachtet wird. Hierbei wird übersehen, dass die Unternehmenskontrolle als operative Tätigkeit nicht der Internen Revision obliegen sollte. Vielmehr prüft die interne Revision, inwieweit die internen Kontrollen der operativen Bereiche tatsächlich etabliert sind und somit ihre Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Für den schnellen „Querleser“ zeigt sich die Entwicklung von traditionellen zu aktuellen Aufgabenbereichen in der Zusammenfassung anschaulich in einer Übersicht.

Hieran anschließend stellt Prof. Dr. Freidank auf diese Entwicklung reagierend in seinem Beitrag dar, dass sich die moderne Revision zu einem System weiterentwickelt hat, in dem die Aspekte Unternehmensüberwachung, -steuerung und -beratung gleichermaßen zu einem Mehrwert für das Unternehmen beitragen. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung mit den unternehmerischen Überwachungsträgern, wobei konkret zwischen Kontrolle, Prüfung und Aufsicht unterschieden wird und die „Principal –Agent-Theorie“ als Erklärungsmodell herangezogen wird. Spannend sind die Darstellung der gestiegenen Anforderungen innerhalb der Aufgabengebiete der Internen Revision, die Weiterentwicklung der Internen Revision im Zusammenhang mit Corporate Governance sowie die Auseinandersetzung mit der Verbindlichkeitswirkung der jeweiligen Standards. Aus letzterer wird abgleitet, dass eine eindeutige Berufsgrundlage geschaffen wurde, anhand derer die Tätigkeit der Internen Revision beurteilt werden kann. In seinem Beitrag geht Prof. Dr. Peemöller insbesondere auf die vier eher traditionellen Aufgabengebiete der Internen Revision (Entwicklungszeitraum 1900 bis 2000) ein und setzt sich u. a. mit den Merkmalen der Flexiblen Organisation, dem Sharholder Value Denken sowie personalpolitischen Auswirkungen auf die Interne Revision auseinander. Hierbei werden gesellschaftliche Einflussfaktoren ebenso berücksichtigt wie die Internationalisierung der Internen Revision (Entwicklungszeitraum 2000 bis 2010), woraus abgeleitet wird, dass der Schwerpunkt der aktuellen Tätigkeit der Internen Revision auf dem Internen Kontrollsystem und dem Risikomanagement-System liegt.

Im vierten Teil des Kompendiums melden sich in sieben Fachbeiträgen revisionserfahrene Praktiker zu Wort. Vom Audit-Universe im Industrieunternehmen anhand einer standardisierten Prüfungsprogrammplanung über ein Praxisbeispiel eines Handelsunternehmens wird ebenso berichtet wie über Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen, die Versicherungswirtschaft, öffentliche In sti tutionen, Hochschulen sowie auch Dienstleistungsunternehmen. Interessant sind z.B. die Ausführungen über die Otto Group (Handelsunternehmen), da über Konzernrichtlinien eine Verzahnung unterschiedlicher Managementsysteme der Überwachung, Kontrolle und Früherkennung z.T. über die zentrale Konzern-Revision implementiert bzw. inhaltlich geprüft und freigegeben werden. Als konkretes Beispiel werden die Mindeststandards für das Interne Kontrollsystem im Einkauf ansatzweise dargestellt. Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst ist der Beitrag „Interne Revision als Verwaltungsrevision“ interessant, da diese in Koexistenz zu der örtlichen Rechnungsprüfung betrachtet werden muss und in Verbindung mit den Privatisierungsbestrebungen im öffentlichen Dienst zu sehen ist. Die Ausführungen zu dem Dienstleistungsunternehmen Deutsche Post DHL mit ihrer konsequent ausgerichteten Risiko- und Prozessorientierung geben Ansatzpunkte, die eigene Praxis mit entsprechenden Ideen anzureichern.

Für erfahrene Berufspraktiker ist dieses Kompendium interessant, aber nicht lebensnotwendig, da viele Beiträge inhaltlich bekannt sein dürften und insofern eher einen Auffrischungscharakter haben. Die Auseinandersetzung mit den Standards nimmt zum Teil einen breiten Raum ein, was für die Vorbereitung auf entsprechende berufliche Abschlüsse wie CIA-Examen oder den Internen Revisor DIIR hilfreich ist. Für interessierte Kandidaten/ Kandidatinnen sind insofern die vorangestellten Übersichten mit Zuordnungen der jeweiligen Themen für die Prüfungsvorbereitung sinnvoll. Positiv in diesem Zusammenhang sind die jeweils zum Abschluss der Fachbeiträge aufgeführten Literaturverzeichnisse. Hierdurch ist für den interessierten Leser die Möglichkeit gegeben, zum jeweiligen Thema weiterführende Literatur zielgerichtet zu identifizieren.

Entgegen dem Trend früherer Jahre wird anhand der Beiträge deutlich, dass die Tätigkeit der Internen Revision durch eine hohe Fachkompetenz, komplexe Analysen sowie eine hohe Kommunikationsfähigkeit gepaart mit ausgeprägtem methodischen Leistungsportfolio gekennzeichnet ist. Aspekte der Organisationsberatung bis hin zur Organisationsentwicklung haben Eingang in das Berufsfeld der Internen Revision gefunden, was aus unternehmerischer Sicht eigentlich nur zu begrüßen sein dürfte. Zumal ebenfalls in den letzten Jahren immer mehr Unternehmen dazu übergegangen sind, ihre Organisa tionsabteilungen weiter zu reduzieren, ohne mögliche Konsequenzen zu berücksichtigen. Ohne dies wissenschaftlich untermauern zu können, scheint hier ein Zusammenhang ableitbar. Je weniger Aufmerksamkeit den Aufbau- und Ablaufprozessen geschenkt wird, desto größer werden die Kontrollschwächen innerhalb einer Unternehmung. Dies gilt gleichfalls für IT-gesteuerte Unternehmensprozesse, die häufig die traditionelle Ablauforganisation immer stärker ablösen und in virtuelle Unternehmenssegmente überführen. Daher gilt im Umkehrschluss: desto wichtiger werden die risikoorientierten Prüfungshandlungen der Internen Revision.

Martina Parusel, Mitglied des DIIR-Arbeitskreises „Interne Revision im Mittelstand“

Quelle: ZIR Zeitschrift Interne Revision, Heft 6/2011

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