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18.05.2012, 10:00 Uhr
ACFE’s Report to the Nations zur Wirtschaftskriminalität in Unternehmen weltweit
ACFE’s Report to the Nations zur Wirtschaftskriminalität in Unternehmen weltweit
Die ACFE (Association of Certified Fraud Examiners) hat ihren Report to the Nations 2012 veröffentlicht. Die Studie basiert auf 1,388 Fraud-Fällen, die von CFEs (Certified Fraud Examiners) in 94 Nationen weltweit zwischen Januar 2010 und Dezember 2011 untersucht wurden.
Fast 80 Prozent der Unternehmen nutzen bilateral ausgehandelte Over the Counter-Derivate zur Absicherung gegen Währungs-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken. Börsengehandelte Derivate werden dagegen nur von jedem achten Unternehmen genutzt. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer Umfrage des Verbandes Deutscher Treasurer (VDT) und des Deutschen Aktieninstituts (DAI) unter über 200 Unternehmen der Realwirtschaft.
Das IDW hat ein Positionspapier veröffentlicht, das Verbesserungen der Zusammenarbeit von Aufsichtsrat und Abschlussprüfer anregt.
Die BaFin hat einen Entwurf zur Überarbeitung der Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion und die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten nach §§ 31 ff. WpHG für Wertpapierdienstleistungsunternehmen (MaComp) zur Konsultation gestellt. Die Änderungen betreffen die Aufzeichnungspflicht sowie Qualitätsverbesserungsmaßnahmen.
Wesentlicher Tagesordnungspunkt der Sondersitzung des ECOFIN-Rates am 2. Mai 2012 in Brüssel war die Umsetzung der neuen Regelungen über das Eigenkapital der europäischen Kreditwirtschaft. Diese auch als „Basel III“ bezeichneten Vorschriften bilden nach einhelliger Meinung das Herzstück der europäischen Finanzmarktregulierung.
Der Jahresbericht 2011 zum Bürokratieabbau wurde vom Bundeskabinett im April 2012 beschlossen. Darin wird der Stand der Umsetzung des seit 2006 laufenden Regierungsprogramms „Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung“ dargestellt.
Ein Großteil der Unternehmen weltweit kann mit dem rasanten Entwicklungstempo und dem stetig komplexer werdenden Umfang des Umsatzsteuerrechts offenbar nicht Schritt halten. Hinzu kommt, dass, obwohl die wesentlichen Umsatzsteuer-Risiken bekannt sind, Maßnahmen zur Risikoeingrenzung bislang nur unzureichend umgesetzt werden.
Die BaFin und die Deutsche Bundesbank haben einen ersten Entwurf der überarbeiteten MaRisk veröffentlicht. Demnach soll am prinzipienorientierten Charakter der MaRisk festgehalten und dem Proportionalitätsprinzip ausreichend Geltung verschafft werden. Es sind zudem weiterhin Öffnungsklauseln vorgesehen, die insbesondere kleineren Instituten zugute kommen.
Bei der Eingehung von internationalen Kooperationen sehen sich Unternehmen neuen Bestechungsrisiken ausgesetzt. Laut der Noerr Compliance Group habe die klassische Bestechung ausgedient, neue und subtilere Formen der verdeckten Bestechung seien auf dem Vormarsch.
Gestaltung bzw. Prüfung einer wirksamen Compliance-Kultur stellen Unternehmen und Compliance-Manager sowie Prüfer vor besondere Herausforderungen. Helfen könnte ein soeben ausgezeichneter „Kultur-Kompass“.
