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Der Europäische Wirtschaftsprüferverband FEE hat in einer Grundsatzerklärung ausgeführt, dass der europäische Berufsstand eine tragende Rolle in der derzeitigen europäischen Krise spielen muss, indem er zu Transparenz und Verlässlichkeit von Finanz- und Nichtfinanzinformationen beiträgt und dadurch bessere Entscheidungsfindungen ermöglicht sowie zum Vertrauen seitens Öffentlichkeit und Finanzmärkten beiträgt.
Das Bundeskabinett hat am 20. Dezember 2011 die von Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger vorgeschlagene Novelle des Aktienrechts beschlossen. Dadurch wird für Kreditinstitute die Erfüllung aufsichtsrechtlicher Eigenkapitalvorgaben vereinfacht. Zudem werden die Beteiligungsstrukturen von nichtbörsennotierten Aktiengesellschaften erheblich transparenter.
Die Weihnachtszeit ist der ideale Zeitpunkt für Korruption: Mitarbeiter deutscher Unternehmen sind in dieser Zeit empfänglicher für Bestechung. Die allgemeine Unsicherheit im Umgang mit geschäftlichen Geschenken trägt allerdings dazu bei. So nehmen Anfragen an die Compliance-Abteilungen in dieser Zeit ebenfalls rapide zu.
16.12.2011, 09:44 Uhr

DRSC: Neuer Standardisierungsvertrag
Was lange währt, wird endlich gut: Das BMJ hat am 2. Dezember 2011 einen neuen Standardisierungsvertrag mit dem DRSC unterzeichnet.
Der Deutsche Standardisierungsrat verabschiedete am 14.12.2011 in Berlin den Standardentwurf E-DRS 27 „Konzernlagebericht“. In Zukunft sollen die Anforderungen an die Konzernlageberichterstattung in einem Standard zusammengeführt werden.
14.12.2011, 17:13 Uhr

Reformierung der Abschlussprüfung
Seit dem 30. November 2011 ist das Ausmaß der geplanten Novellierung der gesetzlichen Abschlussprüfung auf europäischer Ebene bekannt. Wird der Mittelstand profitieren?
Das Deutsche Global Compact Netzwerk, die Internationale Handelskammer (ICC) Deutschland und Transparency International Deutschland haben die deutsche Fassung des Schulungsinstruments „RESIST - Erpressung und Bestechungsforderungen in internationalen Geschäften widerstehen“ vorgestellt. Der Leitfaden zeigt, wie Unternehmen und Mitarbeiter sich in Dilemmasituationen im Auslandsgeschäft verhalten können.
Der Fach- und Führungskräftemangel kostet den deutschen Mittelstand jährlich rund 33 Milliarden Euro an Umsatzeinbußen bzw. nicht realisierten Umsätzen. Der Mittelstand reagiert darauf mit einer nachhaltigen Personalstrategie: So ist derzeit das wichtigste personalpolitische Thema, gute Mitarbeiter an sich zu binden. Dies hat sogar höhere Priorität als die Rekrutierung neuer Talente.
Deutsche Aufsichtsräte trauen sich internationalen Vergleich besonders gut zu, potenzielle Risiken zu erkennen und zu beurteilen. Überdies sind sie sich ihres Wertbeitrags zur Unternehmensperformance bewusst – mehr als viele ihrer internationalen Pendants.
Wenn Unternehmen Betriebsprüfungen in einem angespannten oder gar feindlichen Gesprächsklima führen, sehen sie sich teilweise sehr hohen Nachforderungen ausgesetzt. Dieser nicht ganz überraschende Zusammenhang wurde jetzt im Rahmen einer Studie nachgewiesen.

 
 

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